Zum 1. September 2025 endet ein wichtiges Kapitel für uns GRÜNE im Deutschen Bundestag: Robert Habeck legt sein Mandat nieder.
Mit den Worten „Ich will nicht wie ein Gespenst über die Flure laufen“ hat er einen Gedanken formuliert, der so typisch für ihn ist – Klarheit, Selbstreflexion und der Mut, rechtzeitig andere Wege einzuschlagen.
Robert hat die GRÜNEN geprägt wie nur wenige: als Landtagsabgeordneter, als Landesminister, als Parteivorsitzender, als Vizekanzler und als Wirtschafts- und Klimaminister. Sein Einsatz für den ökologischen Wandel, für Verantwortung in Zeiten der Krise und für eine Politik des Dialogs war unverwechselbar. Und immer hat er den Mut gehabt, die Dinge beim Namen zu nennen – Probleme, Herausforderungen, aber auch Fehler, bei den politischen Gegnern genauso wie in den eigenen Reihen.
Sein Interview in der taz ist ein weiterer Beleg für diese Haltung: der Ruf nach Rückbesinnung auf das Wesentliche, auf die drängenden Fragen unserer Zeit, auf eine Politik, die den Menschen dient.
Lieber Robert, ich danke dir von ganzem Herzen für einen sehr langen gemeinsamen Weg in guten und extrem harten Zeiten. Für deinen aufrechten Gang und den Mut, Brücken zu bauen, wo andere Mauern errichten. Für deine politische Kultur und eine Sprache, die öffnet und nicht verschließt, die fordert und nicht nur bedient. Für deine Liebe zu Kunst und Kultur – für deine Bücher und Theaterstücke.
Ich wünsche dir kreative Inspirationen, Begegnungen mit spannenden Menschen, viel Neugier auf Neues. Und ich bin sicher, wir werden uns nicht verlieren.
Bild: Team Roth