Die AfD will das Entwicklungsministerium abwickeln und den Etat um über 80 Prozent zusammenstreichen. Ihr Ziel: raus aus der Verantwortung, raus aus der Welt, rein in die Abschottung.
Dabei ist doch klar: Keiner Bäuerin im Allgäu ist geholfen, wenn der Bauer im Sahel sein Feld verliert, weil er allein nicht gegen die Dürre ankommt. Keiner alleinerziehenden Mutter in Berlin ist geholfen, wenn wir zusehen, wie im Sudan Kinder verhungern.
Wer das BMZ abschafft, schafft keinen einzigen Job in Deutschland – aber er gefährdet wirtschaftliche Partnerschaften weltweit.
In einer Welt voller Unsicherheit ist der beste Schutz viele verlässliche Freund*innen zu haben. Freund*innen, auf die man sich verlassen kann, wenn eine Pandemie ausbricht, wenn eine Lieferkette zusammenbricht. Entwicklungszusammenarbeit schafft Perspektiven, verhindert Konflikte oder mindert ihre Folgen. Jeder Euro, der heute in Entwicklungszusammenarbeit investiert wird, spart morgen ein Vielfaches an Nothilfe. Das ist in Deutschlands ureigenem Interesse.