Der Eurovision Song Contest war wieder ein wunderbares europäisches Fest – mit Musik in allen möglichen Genres, mitreißenden Performances und so viel Vielfalt auf der Bühne, wie wir es beim ESC seit 70 Jahren kennen und lieben. Und nach vielen spannenden Differenzen zwischen Jury- und Publikumsvoting hatte der Abend dann eine tolle Siegerin: DARA hat mit „Bangaranga“ erstmals für Bulgarien gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Es hat mich riesig gefreut, das Finale gemeinsam mit dem KV Vorpommern-Rügen, dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, meiner geschätzten Bundestagskollegin Claudia Müller und unserer GJ-Sprecherin Henriette Held in Stralsund zu feiern, angefangen mit einem feministischen Pubquiz rund um die Frage, warum der ESC politisch ist und bleibt: als Ort queerer Sichtbarkeit, kultureller Vielfalt und europäischer Gemeinschaft. Während sich die Aiwangers dieser Republik noch Jahre nach ihrem ESC-Gewinn an Conchita Wurst abarbeiten und damit nur ihr krudes Weltbild einer homogenen Gesellschaft offenbaren, zeigt der ESC auch dieses Jahr ganz selbstverständlich: Vielfalt macht uns stark und hält uns zusammen – und es gilt, sie zu verteidigen.
Auch deswegen ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern dieses Jahr am 20. September so wichtig. Damit dieses Land weltoffen bleibt. Damit die Klimakrise ernst genommen und bekämpft wird. Damit demokratische Kräfte im Schweriner Landtag eine starke Stimme haben gegen die Demokratiefeinde und Rechtsstaatsverächter, die bestimmen wollen, wer dazu gehört und wer nicht.
Danke für diesen unvergesslichen Abend!
Foto: Florian Deutschmann