Ebola ist eines der gefährlichsten Viren der Welt und gerade erleben wir wieder einen der schlimmsten Ausbrüche der jüngsten Zeit, in der Demokratischen Republik Kongo. Über 500 Verdachtsfälle, mindestens 130 Tote. Die Zahlen steigen.
Dass Ebola nun wieder ausbricht, ist kein Zufall. Ebola grassiert dort, wo Menschen in Armut leben, wo Hunger und Konflikt keine andere Wahl lassen, als eng mit Wildtieren zusammenzuleben. Ebola ist das Ergebnis jahrzehntelanger struktureller Ungerechtigkeit.
Und was macht die Bundesregierung? Sie kürzt massiv bei der humanitären Hilfe und bei der Unterstützung multilateraler Institutionen. Ausgerechnet jetzt. Das ist unverantwortlich, kurzsichtig und fatal falsch!
Ausbrüche wie dieser wären vermeidbar. Nicht mit Hightech, sondern mit funktionierenden Gesundheitssystemen und der Bereitschaft, sie zu finanzieren. Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sind kein Nice-to-Have, sie sind essenzielle Prävention und Unterstützung für Menschen in Not. Sie retten Menschenleben.